Being confined or locked up (in a house, apartment, workplace or other place) while you are being trafficked (or when someone wants to harm you) does not prevent you from fleeing and seeking help from services or the police.
If you are victim of human trafficking (exploitation at work or forced prostitution for example) or if you know of someone who might be, contact the assistance services for help.
The assistance services are mostly working from home, but in case of an emergency, they can intervene.
You can contact them:
➡️ When:
🗓 Monday to Friday (🕘 9h00-12h00 / 13h00-17h00)
Der Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung beinhaltet die Anwerbung, Beförderung von einem Ort zum anderen, Beherbergung oder Aufnahme einer Person mit dem Zweck, sie zur Prostitution zu zwingen und damit rechtswidrige Gewinne zu erzielen.
Ein Großteil der Opfer von Menschenhandel in Europa stammt aus Ländern Osteuropas, aus Afrika, China und Lateinamerika.
Die betroffenen Personen, zumeist sehr jung und aus ärmlichen Verhältnissen kommend, werden in ihren Herkunftsländern angeworben, allein oder mit Hilfe organisierter Netze, mit dem Versprechen auf eine Arbeit in einem Land der europäischen Union. Die Opfer durchleben danach eine Phase der Vorbereitung, beruhend auf physischer und moralischer Gewalt, ihnen gegenüber und/oder den Angehörigen im Heimatland. Widerstandslos, ihrer menschlichen Identität und ihrer Freiheit beraubt, isoliert in einem Land dessen Sprache sie nicht kennen, werden sie wie Ware gehandelt. Sie werden von Zuhältern ausgebeutet die von ihren Opfern die Rückzahlung einer angeblichen und beträchtlichen Schuld verlangen.
Die erzwungene Bettelei
Die Hauptschwierigkeit in diesen Fällen besteht in der Identifizierung, d.h. den Unterschied zwischen Personen, die ohne Druck für ihre Familie betteln und denjenigen, die dazu gezwungen werden, täglich eine Geldsumme zu erbetteln, zu erkennen.
Die Zwangsbettelei, von der Bettelei aus wirtschaftlichen Gründen schwer zu unterscheiden, erscheint oft in Form einer familiären Ausbeutung, beruht aber in der Regel auf einer Organisation kombiniert mit anderen Formen von Menschenhandel.
Anstiftung zu strafbaren Handlungen oder Verbrechen
Die Opfer werden beispielsweise dazu gezwungen, Ladendiebstähle oder Einbrüche zu begehen, Drogen oder Waffen zu verkaufen, illegale Waren zu schmuggeln, Geld zu veruntreuen, Kreditkarten via Internet zu kopieren und zu stehlen.
Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung von Arbeitskräften
Ein Fall von Ausbeutung von Arbeitskräften liegt dann vor, wenn eine Person eine andere anwirbt, befördert oder auch beherbergt zum alleinigen Zweck dessen Arbeitskraft auszubeuten und dabei alle arbeitsrechtlichen Regelungen missachtet. Oft profitiert der Menschenhändler selbst von der Arbeitskraft oder dessen Ergebnissen, ist aber möglicherweise auch Mitglied eines Netzwerkes. In diesem Fall übernimmt er die Anwerbung, die Beförderung oder die Beherbergung und vermittelt das Opfer weiter an den Ausbeuter. Die am stärksten betroffenen Branchen sind das Baugewerbe, die Altenpflege und die Kinderbetreuung.
Verkauf oder Handel mit Kindern
Als Opfer von Kinderhandel bezeichnet man Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren welche angeworben, befördert, weitergeleitet, beherbergt oder aufgenommen werden, dies zum Zweck der Ausbeutung, in- oder außerhalb eines bestimmten Landes.
Von Verkauf von Kindern spricht man, wenn ein Kind gegen Entgelt oder gegen andere Vorteile einer Person übergeben wird.
Bei diesem Handel sind die Kinder des Öfteren Gewalttätigkeiten und sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Die Kinder werden ihres Rechts auf Schutz und Sicherheit beraubt, dem Recht im Schutz einer Familie aufzuwachsen und dem Zugang zu einer schulischen Ausbildung.
#stoptraite
Ausbeutung
Die Opfer werden zu Prostitution, Zwangsarbeit, organisierter Bettelei, zum Begehen einer schweren Straftat oder eines Vergehens gezwungen. Sie leben unter ständiger Bedrohung und werden des Öfteren gefangen gehalten und misshandelt.
Anwerbung
Die Opfer werden mit falschen Versprechungen im Hinblick auf einen Arbeitsplatz oder der Finanzierung von Studien angeworben, mit verführerischen Methoden oder durch Entführungen…
Beförderung
Die Opfer werden von einem Land ins andere befördert, mit oder ohne Papiere, oft unter schwersten Bedingungen, in Personen- oder Lastkraftwagen versteckt.
Beherbergung
Die Opfer leben unter menschenunwürdigen Bedingungen und unter dem Einfluss ihrer Ausbeuter.
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Einkapselung
Sie kann ihren Arbeitsplatz nicht verlassen oder meint, ihn nicht verlassen zu dürfen
Sie vermittelt den Eindruck, überwacht zu werden
Sie hat keine oder kaum soziale Kontakte und keine Beziehungen nach außen
Zwang
Sie fühlt sich gezwungen zu arbeiten (aus Angst, wegen Schulden, usw.)
Sie lässt andere für sich sprechen
Sie reagiert, als müsse sie Anweisungen Folge leisten
Sie wird bestraft, falls die Arbeit nicht gut gemacht ist
Sie ist von jemandem abhängig
Angst
Sie ist verängstigt oder hat Angst vor Personen in ihrem Arbeitsumfeld
Sie ist misstrauisch gegenüber Behörden, hat Angst ihnen ausgeliefert zu sein (Angst vor Repressalien oder Ausweisung)
Gewalt
Sie ist Gewalttätigkeiten ausgesetzt oder Androhungen von Gewalt gegen die eigene Person oder ihre Angehörigen
Sie zeigt äußere Anzeichen von Gewalt
Sie wird beschimpft und schlecht behandelt
Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen sind menschenunwürdig (Arbeitsplatz, Arbeitszeiten, usw.)
Instabile Situation
Sie hat keine Ausweispapiere
Sie kennt die in Luxemburg üblichen Sprachen nicht
Sie kennt die Adresse ihrer Unterkunft oder ihres Arbeitsplatzes nicht